OrangeFy’s Blog

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Gute Werbung

Gepostet von am Nov 3, 2012 in OrangeFy's Blog, Werbung | Keine Kommentare

In letzter Zeit fällt mir häufig Werbung auf, entweder weil ich sie super finde, oder extrem schlecht. Vielleicht eine Berufskrankheit. Dieses Plakat von wwf hat bei mir echt gewirkt…

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Ich finde es eindrucksvoll und krass, dabei kommt es ganz ohne Schockbilder aus, es spricht das Loch bzw. die Leere für sich. Normalerweise spende ich lieber an kleine private Stiftungen und Vereine. Aber vielleicht mach ich mal eine Ausnahme.

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Wiki Loves Monuments

Gepostet von am Sep 16, 2012 in OrangeFy's Blog | Keine Kommentare

1. Platz Wiki Loves Monuments 2011: Memorino mit Anhäuser Mauer

Meine vorgezogene Abschlussarbeit zu meinem Kulturmanager-Studiengang habe ich zum Thema Crowdsourcing für Kulturelle Institutionen geschrieben („Selbst ist die Crowd: Crowdsourcing für Kultureinrichtungen“). Ein sehr schönes Beispiel was mir im Rahmen der Recherche begegnet war, ist die Initiative Wiki loves Monuments, die auch dieses Jahr wieder stattfindet. Ziel ist das Sammeln von Bilddokumenten von Denkmälern zur Erstellung eines großen Bildarchives. Dabei wird Jedermann und -frau aufgerufen, ihre Digitalen Fotos von Denkmälern hochzuladen und der Öffentlichkeit zur Verfügung zu stellen. Von Einer Jury werden die Bilder ausgewählt, die das jeweilige Denkmal am besten darstellen. Preise gibt es jede Menge zu gewinnen, wie auch im letzten Jahr sponsert Pixum einige Großformate für die Teilnehmer. Aber eigentlich geht es nicht um die Preise, sondern darum sein Steinchen beizutragen zu einem solch umfassenden Bildarchiv. Ich finde die Initiative einfach klasse, habe mich wahnsinnig gefreut als die Mail mit einer Preis-Sponsor-anfrage bei mir bei Pixum auf dem Tisch landete. Heute war in Köln sogar Wiki Loves Monuments Aktionstag, bei dem jeder der nicht so gerne digitale Bilder verarbeitet, seine analogen Bilder einreichen konnte. Das wird für die Leser dieses Blogs vmtl. nicht nötig sein, auch wenn die Seite keinen Preis in Sachen Benutzerfreundlichkeit gewinnen würde, aber hier könnt ihr selbst Bilder hochladen >> Wiki Loves Monuments. Einsendeschluss ist Ende September 2012, wann die Bilder aufgenommen wurde ist egal.

„Alle Bilder werden unter einer freien Lizenz auf Wikimedia Commons hochgeladen, damit sie in Zukunft für jegliche Verwendung zur Verfügung stehen. Wikimedia Commons ist die Online-Multimediabibliothek, die unter anderem die Mediendateien aller Sprachversionen der Wikipedia aufbewahrt und verwaltet.“

 

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Otto.

Gepostet von am Sep 12, 2012 in OrangeFy's Blog | Keine Kommentare

Schmankerl aus Helsinki:

Wenn ich Geld brauche gehe ich ab jetzt zum Otto.

Geldautomat in Helsinki

 

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On Tour in Helsinki

Gepostet von am Aug 28, 2012 in OrangeFy's Blog | Keine Kommentare

Aussicht vom Rundfahrtboot

Die letzte Station von BMans Einsatz bei der Madonna-Tour war Helsinki. Obwohl er dort nur eine kleine Woche war, haben der kleine Mann und ich unsere sieben Sachen gepackt und sind ein langes Wochenende hinterher gefahren, denn von allen Städten reizte mich Helsinki von Anfang an am meisten, und die Elternzeit will ja sinnvoll genutzt werden :)

Helsinki war großartig! Ganz uneingeschränkt fanden wir die drei Tage dort super. Im Vergleich zu Kiew gab es zwar viel weniger „echte“ Sehenswürdigkeiten, dafür aber ähnlich wie in Kopenhagen ganz fantastische Spielplätze und eine spürbare Lebensfreude in der Stadt. Nette, zuvorkommende Menschen, frisch-windiges aber trockenes Wetter, der letzte Tag war sogar richtig schön. Der kleine Mann konnte viel spazieren gehen in der Stadt, seine erste Bootsfahrt hat er größtenteils verschlafen, aber die letzten 30 Minuten fand er doch sehr aufregend. Helsinki und die Landschaft darum herum sind einfach schön.


 In Helsinki gab es – wie in Kopenhagen – ein Tivoli, ein kleiner Fun-Park mitten in der Stadt. Dieser lag auf einem felsigen Hügel, die Fahrgeschäfte sehr dicht aneinander gepackt, aber auch sehr hübsch angelegt und der kleine Mann hat sich die Augen aus dem Kopf geschaut. Besonders bemerkenswert fand ich eine alte Holz-Achterbahn, die immer noch in Betrieb ist. Vermutlich wissen die Betreiber schon was sie tun, aber das Holz sah wirklich uralt aus, und wir waren geradezu erstaunt als plötzlich ein Achterbahnwagon über unsere Köpfe zog – wir würden uns dort nicht reinsetzen. Daneben aber direkt eine kleine Auswahl ultramoderner Achterbahnen, also auch ohne Holzachterbahn kommt man auf seine Kosten.

Ein Bild für die Kölner – auch in Helsinki gibt es eine Brücke an der Schlösser zum Zeichen der ewigen Liebe gehangen werden. Passenderweise heißt die Brücke dort einfach Bridge of Love.

Außerdem haben wir Helsinki als sehr Musikalische Stadt erfahren. An vielen Stellen waren kleine, mehr oder weniger permanente Bühnen aufgebaut, auf denen auch ständig irgend eine Gruppe musizierte. Von Bigband über Militärkapelle und (Alt-)-Hippie-Gruppe war alles dabei, und viele waren auch richtig gut.

Helsinki war von allen Städten, die wir mit Ceyx kennengelernt haben, die kinderfreundlichste. Kopenhagen ist auf jeden Fall auch weit vorne, aber in Helsinki gab es sogar im Hotel ein Kinderspieleeck, und im Flughafen ebenfalls mehrere, die auch gut besucht waren und in der Kinder unterschiedlichster Herkunft völlig friedlich und leise miteinander spielten und ihre Bauwerke gegenseitig wieder zerstörten, ohne dass sich auch nur ein Kind darüber beschwerte. Wir kommen bestimmt mal wieder!

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Spielplätze in Kiew

Gepostet von am Aug 18, 2012 in OrangeFy's Blog | Keine Kommentare

Ich war fast ein bisschen erstaunt, dass es doch einige Spielplätze in Kiew gibt, aber leider werden diese sehr schlecht gepflegt. Auf einem der Spielplätze mitten in der Stadt zum Beispiel war die Rutsche aus seinen Metall-Halterung gebrochen, schön scharfkantig konnte man sich dort ordentlich die Beine aufschlitzen wenn man nicht aufpasst. Also entspannt schickt man sein Kind dann irgendwie doch nicht los auf einen solchen Spielplatz…  Rutschen war jedenfalls nur noch mit Erwachsenem zusammen erlaubt.

Rutsche in Kiew

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On Tour in Kiew

Gepostet von am Aug 17, 2012 in OrangeFy's Blog | 1 Kommentar

Ende Juli war BMan mit der Madonna-Tour in Kiew, und weil er dort nicht nur Madonna mit aufgebaut hat, sondern auch die Red Hot Chilli Peppers, war er besonders lange dort und hatte er zwischendurch etwas Zeit für uns. Grund genug für den kleinen Mann und mich mal wieder hinterher zu reisen – meine Elternzeit will ja genutzt werden. Von Düsseldorf aus in einer Aerosvit-Maschine ging es los zum Flughafen Kiew-Boryspil. Pünktlich gelandet durften wir hier fast 1,5 Stunden auf unser Gepäck warten, weil scheinbar so viele Transit-Passagiere im Flugzeug waren und das Gepäck offensichtlich von Hand aussortiert werden musste. Endlich draußen überraschte und der BMan und konnte uns unerwarteterweise doch persönlich abholen, damit waren die 1,5 Stunden warten auch schon fast wieder vergessen. Ab ins Taxi (alles andere ist mit Kinderwagen und Gepäck eher sehr umständlich in Kiew) und auf ins erste Hotel.  Unser Kiew-Abenteuer kann starten.

Nach den ersten beiden Tagen hätte ich uneingeschränkt gesagt, Kiew ist eine Vollkatastrophe, zumindest mit Kinderwagen+Kind, denn ungefähr so Barrierefrei wie ein Sack Zement auf der Straße. Die ersten beiden Tage musste der BMan leider voll arbeiten und damit waren der kleine Mann und ich alleine auf Erkundigungstour. Der Spielplatz direkt vor dem Hotel war alleine mit Kinderwagen leider völlig unerreichbar, da nur ein Eingang mit einer solch abgebrochenen Stufe dorthin führte, das unser wendiger Kinderwagen dort nicht drüber passte und angehoben werden musste. Spielplatz also nur, wenn zufällig gerade jemand anderes dort war. So erreichbar wie der Spielplatz war ziemlich viel im Umkreis des Hotels, eine sehr frustrierende Angelegenheit. Dazu kam das ich mit meinem Bankkarten kein Geld aus den meisten Automaten ziehen konnte, nach 7 versuchen habe ich schließlich aufgegeben. Die Metro-Stationen haben zumindest an den Eingängen keine Rolltreppen und keine Aufzüge, hier und da sind Schienen wo man mit etwas Glück auch mit dem Kinderwagen drauf passt, aber nur bis zu der Stelle an der sie verbogen sind. Und wahnsinnig hilfsbereit habe ich die Menschen in Kiew nicht erlebt. Stadtpläne bringen nur begrenzt etwas, weil häufig keine Straßenschilder auffindbar sind. Nach 2 Tagen alleine mit dem kleinen Mann wäre ich am liebsten wieder abgereist.

Aber nach zwei Tagen hatte der BMan mehr Zeit für uns, und zu zweit wird der Radius gleich viel größer, und Hindernisse viel kleiner. So konnte wir zusammen Kiew Sehenswürdigkeiten erkunden, und nach 3 Tagen mussten wir in ein neues Hotel umziehen, was sich als absoluten Glücksfall erwies. Das Intercontinental in Kiew möchte gerne das Nobelste und luxuriöseste Hotel der Stadt sein, und hatte eine super Lage direkt vor dem Michaelskloster mitten in der Stadt. Wir konnten uns ein paar Lieder des Red Hot Chilli Peppers Konzert anhören, und der kleine Mann war die größte Attraktion dort mit seinem Gehörschutz, bestimmt mehr fotografiert als die Bühne ;) Leider war nach 3 Liedern Schlafenszeit für ihn und konnten wir das Konzert nicht bis zum Schluss sehen, aber der kleine Mann und wir hatten einen Riesenspaß.

Auf dem Unabhängigkeitsplatz im Zentrum gibt es ein Wasserspiel nach dem anderen, bei dem heißen Wetter großartig für den kleinen Mann zum plantschen. Am letzten Tag haben wir die Lavra besucht (ganz arg heiliges orthodoxes Kloster), und sind anschließend spontan auf eine der Dnjepr-Halbinseln gefahren zum Baden, dort gibt es viele Sandstrände, unglaublich viele Menschen und man kam sich ein bisschen vor wie irgendwo am Mehr in Italien.

Sehenswürdigkeiten hat die Stadt einige zu bieten, eine große internationale Auswahl an Restaurants und viele gemütliche Kneipen (allerdings viele davon mit Treppenstufen und eher ungünstig mit Kinderwagen zu erreichen). Fazit: Ohne Kinderwagenkind ist Kiew bestimmt ein super Ziel für einen Städte-Tripp. Mit Buggy kann ich es aber definitiv nicht empfehlen.

 

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