Gepostet im Juli, 2014

Apple-Liebes-Leidensgeschichte – von iBook zu Macbook Air

Gepostet von am Jul 28, 2014 in OrangeFy's Blog | Keine Kommentare

Hallo Apple Team.

Hilfe. Mein Airbook macht faxen. Es will aus dem Ruhestand heraus einfach nicht mehr aufwachen. Ich muss das Gerät dann mit extra langem Drücken auf der An-Aus-Taste komplett ausschalten und es ans Stromnetz hängen – egal wie viel Batterie noch übrig ist. Dann erbarmt es sich evtl. wieder an zu springen, wenn ich auf den An-Knopf drücke. Das ist total doof, weil ich immer eine Steckdose brauche um den Rechner einzuschalten, und was den Sinn eines Laptops irgendwie widerspricht. Ich schätze dass es für die Festplatte auch nicht ideal ist. Was also tun?
Ich muss meine Mac-Liebes-Leidensgeschichte loswerden:
Ich bin seit ich Studentin war, seit 2002, Apple-Userin und Liebhaberin. Meine Liebe zur Marke hat aber ein paar schwere Prüfungen durchstehen müssen, ich war beim letzten Kauf schon kurz davor, Apple links liegen zu lassen, und im Moment würde ich das auch jedem empfehlen. Angefangen habe ich mit einem iBook. Die Batterie war recht schnell hops, es gab eine neue. Nach knapp 2 Jahren war das Motherbord im Eimer, ich sah nur noch Striche auf dem Bildschirm. Es war wohl ein Serienfehler, der noch ausgetauscht wurde – natürlich musste ich 4 Wochen auf das Gerät warten, während ich irgendwelche Studienarbeiten schreiben musste, aber immerhin, danach lief er wieder. Kaum ein Jahr später, das gleiche Phänomen, diesmal aber – erstaunlicherweise – kein Serienfehler mehr und damit auch kein kostenfreier Ersatz.
Also habe ich mir meine letzten Stundentenmünzen zusammengekratzt und ein Macbook-Pro gekauft. Klasse Teil, nach 6 Wochen lag der Akku aufgeblasen auf meinem Schoß. Es gab eine neue Batterie, die etwas länger hielt, aber irgendwann wieder aufgeblasen war. Das gute Stück würde auch so heiß, dass man ein Ei darauf hätte braten können.
Der Arbeitsspeicher wurde direkt beim Kauf ausgetauscht, der neue Arbeitsspeicher hing sich aber nicht lange danach wieder auf. Also musste ich einen neuen Arbeitsspeicher kaufen, da ich gerade im Ausland war, leider auch selbst finanzieren. Immerhin, der Rechner lief wieder.
Irgendwann war die Festplatte hinüber, ich habe es hingekriegt, sie auszutauschen und meinem Macbook Pro doch noch etwas länger Leben einzuhauchen. Aber mit der Zeit wurde es eine alte Krücke, die Batterie und das Ladegerät mehrfach ausgetauscht, die Airport-Karte hatte einen Wackelkontakt, das gute Stück so langsam, dass ich auch eine Schreibmaschine hätte verwenden können, und von stabilem System konnte keine Rede mehr sein. Es war Zeit für einen neuen Rechner. Die Entscheidung habe ich mehr als ein Jahr vor mir her geschoben, schließlich Mitte-Ende 2012 dieses Macbook Air gekauft.
Wir hatten Pech, 2013 wurde es von einem Glas Wasser geküsst, eigentlich kaum berührt, doch ein kompletter Versicherungsfall mit diversen ausgetauschten Teilen. Für die Reparatur-Kosten hätte ich mir den Rechner fast selbst kaufen können. Und nun das oben beschriebene Problem.
Für das Geld, was ich mittlerweile in Apple-Geräte investiert habe (von den ganzen iPods und iPhones habe ich noch gar nicht erzählt), habe ich mir irgendwie eine romantischere Liebesgeschichte mit Produkt und Marke vorgestellt. Ich bin sehr gespannt, wie Apple mit meinem Airbook versuchen wird, die Beziehung wieder hinzukriegen, denn im Moment bin ich sehr geneigt, Schluss zu machen. Ein kleiner Schimmer, ein Hoffnungsfunke ist noch da…
Mehr
Social Media Icons Powered by Acurax Website Designing Company